14.03.2014 - Wehrführung tritt neue Amtsperiode an

Vereidigung der Wehrführung

Am 13.03.2014 stimmte die Gemeindevertretung Heiligenstedtenerkamp der Wiederwahl von Dirk Krüger zum Gemeindewehrführer und ebenso der Wahl von Rolf Meier zum stv. Gemeindewehrführer zu.

Im Anschluß konnte dann die Vereidigung der beiden Amtsträger durch den Bürgermeister Otto Tönsing durchgeführt werden.

Somit führt Dirk Krüger sein Amt in der 3. Amtsperiode weiter fort und Rolf Meier hat jetzt auch formal die Nachfolge von Günter Schäfer angetreten.







(dkr)




11.03.2014 - Einsturz eines Mehrfamilienhauses

Suche nach Verschütteten

Zu einem der folgenschwersten Einsätze der jüngsten Vergangenheit wurde die FF Heiligenstedtenerkamp am gestrigen Tag alarmiert.

Gegen 09:00 Uhr kam es zu einer folgenschweren Explosion/Detonation in Itzehoe, in dessen Folge ein komplettes Mehrfamilienhaus einstürzte und angrenzende Gebäude teilweise erheblich beschädigt wurden.

Die Feuerwehr Heiligenstedtenerkamp wurde in der ersten Phase zusammen mit der Oelixdorfer Wehr nachgefordert und unterstützte bei der händischen Suche in den Trümmern.

Insgesamt wurde fünf Personen in den Trümmern verschüttet, wovon nur noch eine lebend gerettet werden konnte, weitere 14 Personen wurden verletzt, einige davon auch schwer.

Rund 100 Anwohner mussten in Folge der Evakuierung ihre Wohnungen verlassen. Durch die schwere Beschädigung werden einige Anwohner vorerst gar nicht und die anderen Bewohner erst nach Prüfungen durch Statiker in ihre Wohnungen zurückkehren können.


Fotos: KFV Steinburg, Doku-Team


Weiterführende Infos:


(sco)




13.01.2014 - 48. Jahreshauptversammlung

Neue Führung und ein ereignisreiches Jahr 2013

Schon bei der Eröffnung der 48. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenstedtenerkamp im Gemeindehaus stellte Wehrführer Dirk Krüger einen längeren Abend in Aussicht.

Der Jahresbericht fiel gewohnt umfangreich aus, denn neben den regulären Dienstabenden finden eine Vielzahl weiterer Ausbildungen, Veranstaltungen und Lehrgänge im Jahr statt. Dazu zählen unter anderem die zusätzlichen Dienste für die Atemschutzgeräteträger und die regelmäßigen Fortbildungen der Ersthelfer. Die Arbeit der Ersthelfer ist mittlerweile ein unerlässlicher Bestandteil der Feuerwehr und der Gemeinde Heiligenstedtenerkamp und die Ausrüstung wurde in 2013 stetig erweitert.
Viele Kameradinnen und Kameraden sind zusätzlich auf Kreisebene im Vorstand, den KatS-Einheiten, im Lehrgangswesen und als Fachwarte stark engagiert oder leisten zusätzlichen Dienst in einer weiteren Feuerwehr.

Für das Einsatzgeschehen konnte Dirk Krüger von insgesamt 21 Einsätzen und zwei Alarmübungen berichten.
Knapp die Hälfte der Einsätze war unwetterbedingt, neben den Stürmen Christian und Xaver sorgte auch der Starkregen im Juni für eine lange Nacht. 

Turnusgemäß standen die Wahlen zur Wehrführung aus der Tagesordnung, wobei der amtierende stellvertretende Wehrführer Günter Schäfer nach zwölf Jahren im Amt und insgesamt 25 Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr zur Verfügung stand. 
Einstimmig wurde der Amtsinhaber Dirk Krüger für weitere sechs Jahre zum Wehrführer wiedergewählt, zum neuen stellvertretenden Wehrführer wurde Rolf Meier bei nur einer Gegenstimme gewählt. 
Bei der Wahl zum Gruppenführer konnte sich Christian Kaiser und durchsetzen und neue stellvertretende Gruppenführerin ist Jelena Rönnfeldt.
Ebenfalls einstimmig wurde Thomas Lau im Amt des Gerätewarts bestätigt.

Bürgermeister Otto Tönsing bedankte sich im Namen der Gemeinde und der anwesenden Gemeindevertretung für die intakte Feuerwehr und die geleistete Arbeit. Ebenso wie der Amtswehrführer Thorsten Beuck sieht er es als wichtige Aufgabe, junge Neumitglieder für diese wichtige Aufgabe zu gewinnen. 

 Befördert wurde Sarah Werner zur Oberfeuerwehrfrau und geehrt wurden für 20 Jahre Mitgliedschaft Uwe Krüger und für 30 Jahre Dirk Krüger.
Das Brandschutzehrenzeichen in Silber für 25jährige aktive Dienstzeit wurde Ralf Broßies verliehen.


(sco)




29.10.2013 - Feuerwehr zum Anfassen

Brandschutzerziehung am 25.10.13

Feuerwehr zum Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen, die Feuerwehr stellt sich im örtlichen Kindergarten vor.
Die Kameraden Günter Schäfer, Christian Kaiser und Sebastian Courvoisier besuchten und Führung von Brandschutzerzieher Ralf Broßies am Freitagvormittag den Gemeindekindergarten Heiligenstedtenerkamp.

Um anfängliche Berührungsängste abzubauen, gesellten sich die vier Kameraden in der ersten halben Stunde zu den spielenden und malenden Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. Im anschließenden Stuhlkreis wurde sich mit den Kindern zu den Aufgaben und Fähigkeiten einer Feuerwehr ausgetauscht. Dazu gehörte natürlich auch, dass die Kindern selbst die Einsatzschutzkleidung anprobieren durften und zusehen konnten, wie schnell sich doch bei einem Einsatz die Feuerwehr anziehen und ausrüsten kann!

Nur wie bekommt die Feuerwehr mit, dass es irgendwo brennt?
Um diese Frage zu beantworten, wurden mit dem Übungstelefon des Kreisfeuerwehrverbandes das Absetzen von Notrufen über die Nummer 112 geübt, so dass die Kinder die Scheu verlieren, im Ernstfall selber Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst anfordern zu können. Die Sirene im Dorf haben schon viele Kinder gehört, meistens natürlich durch die monatlichen Probealarme, aber das Geräusch eines alarmierten digitalen Meldeempfängers, den alle der Feuerwehr Heiligenstedtenerkamp auch in ihrer Freizeit bei sich tragen, war für alle Kinder neu. Dort steht sogar geschrieben, wo die Feuerwehr hinfahren soll, auch wenn es den Kindern natürlich vorgelesen werden musste ;)

Nach einem gemeinsamen Frühstück wurde die Räumung des Kindergartens geübt und als abschließende Belohnung konnten sich alle auf dem Sportplatz als Feuerwehrleute betätigen und zusammen mit Christian "Wasser marsch" rufen.


(sco)




30.05.2013 - Spende

Lebensretter für die Gemeinde Heiligenstedtenerkamp

Dank einer anonymen Spende eines Unternehmens konnten am letzten Donnerstag der Bürgermeister Otto Tönsing und die Feuerwehrkameradin Jelena Rönnfeldt (Foto) einen Automatisch Externen Defibrillator (AED) in Empfang nehmen.
Ein AED dient beim Herzstillstand durch ein sogenanntes Kammerflimmern zur schnellen Hilfe - gerade auch durch Laienhelfer, die durch das Gerät selber auch zu einer Wiederbelebung angeleitet werden. Diese Hilfe ist auch absolut notwendig, denn Studien zufolge überleben ihn nur fünf bis acht Prozent, etwa 80 000 Menschen sterben in Deutschland jährlich am plötzlichen Herztod. Über 300 000 Menschen erleiden hierzulande jedes Jahr einen akuten Herzinfarkt (Quelle: Deutsche Herzstiftung).

Das Gerät selber hängt zukünftig im Gemeindezentrum, so dass Vereine und Verbände, aber auch dort stattfindende Privatveranstaltungen Zugriff auf den Lebensretter haben. Und sollte ein Bürger der Gemeinde außerhalb des Gemeindezentrums auf die schnelle Hilfe angewiesen sein, so wird der AED durch die extra geschulten Ersthelfer der Freiwilligen Feuerwehr unter Leitung von Jelena Rönnfeldt zum Einsatz kommen.


(sco)
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